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Das
Kernland der Türkei wird im Norden
vom Pontischen Gebirge und im Süden
durch das Taurusgebirge
durchzogen. Dazwischen liegt die
Anatolische Hochebene.
Das Pontische
Gebirge erhebt sich nach einem nur
schmalen Küstenstreifen unmittelbar
südlich des Schwarzen Meeres. Seine
einzelnen Gebirgszüge sind
durchschnittlich 300 km lang,
verlaufen meist in ost-westlicher
Richtung und reichen etwa 100 bis
200 km ins Landesinnere. Im West-
und Mittelteil sind die Bergketten
niedriger und erreichen erst
nördlich von Ankara Höhen bis 2500
m, während im Osten viele Gipfel
über 3000 m hoch sind und im
ostpontischen Gebirge (Doğu
Karadeniz Dağları) ein markantes
Küstengebirge darstellen. Die
höchste Erhebung, der Kaçkar Dağı
(3.937 m) liegt schon nahe der
Grenze zu Georgien. Dort, bei der
Hafenstadt Batumi, läuft das
Pontische Gebirge plötzlich aus,
setzt sich aber südwestlich im
Ararat und Kleinen Kaukasus fort.
Das
über 1000 km lange Taurusgebirge
folgt größtenteils der
Mittelmeerküste und verläuft bis
nach Syrien und dem Van-See. Im
Mittel- und Ostteil stellt das
Taurusgebirge die zerklüfteten
Ausläufer des anatolischen Hochlands
dar, aus dem der Euphrat in die
Ebenen von Syrien strömt. Auch der
Göksu und der Tigris entspringen im
Taurus.
Die dünn
besiedelte anatolische Hochebene ist
eine herbe, teilweise
steppenähnliche Landschaft die
kontinuierlich nach Osten bis auf
2000 m ansteigt. Die dort lebenden
Menschen sind extremen
Lebensbedingungen ausgesetzt. Diese
konnten die Hethiter, Assyrer, die
Urartäer, später Griechen und Römer,
Seldschuken und osmanische Türken
aber nicht davon abhalten, hier zu
siedeln.
In
Zentral- und Ostanatolien erlebt man
teilweise sehr heiße Sommer mit
Temperaturen um die 40 Grad Celsius
im Schatten und bitterkalte Winter
mit -30 Grad Celsius und darunter.
Der Schnee bleibt in manchen
Regionen über Monate liegen.
Quelle:
Wikipedia u.a.
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