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Bayburt
wurde zwischen 2500 und 3000 v. Chr.
gegründet. Die Stadt nahm aufgrund
ihrer Lage an der Seidenstraße schon
in frühester Zeit eine wichtige
Rolle ein. Bayburt war Heimat vieler
Völker, so beispielsweise die
Uratäer, Hethiter, Perser, Römer und
Seldschuken und verfügt deshalb über
ein reiches kulturelles und
geschichtliches Erbe. Berühmtester
Gast der Stadt war Marco Polo, der
auf seiner Reise nach China hier
verweilte. 1825 wurde die Stadt bei
einer russischen Invasion fast
völlig zerstört, wurde danach aber
wieder aufgebaut. Bayburt gehörte
früher zu Erzurum, wurde 1989
unabhängig und bekam Provinzstatus.
Die heutige Einwohnerzahl beträgt
ca. 35.000 Einwohner, die Provinz
Bayburt selbst insgesamt ca. 105.000
Einwohner. Die Provinz Bayburt hat
eine der höchsten Auswanderungsquote
der Türkei. Viele sind zum Ende der
sechziger Jahre z.B. nach
Deutschland ausgewandert.
Bayburt
Kale, die Burg, liegt innerhalb der
Stadt auf einem steilen
Felsvorsprung oberhalb des Çoruh.
Der heutige Bau ist eine osmanische
Festung mit seldschukischem
Vorgängerbau: Die Umfassungsmauer
wurde durch die türkische
Antikenverwaltung großmaßstäblich
restauriert. Vom Burgberg stammen
eisenzeitliche Scherben, die auf
einen urartäischen Vorgängerbau
schließen lassen.
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