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Bergama wurde auf den Ruinen der
antiken Stadt Pergamon erbaut. Der
330 m hohe Burgberg Pergamons über
dem heutigen Bergama wurde seit dem
6. Jahrhundert v. Chr. besiedelt,
doch erst in der Epoche des
Hellenismus blühte Pergamon zu einer
antiken Weltstadt auf.
Pergamon
verfügte nach Alexandria über die
zweitgrößte Bibliothek der antiken
Welt. Nach einer überlieferten
Legende wurde das Pergament in
Pergamon erfunden, als die Ptolemäer
den Export von Papyrus einstellten.
Teils aus Konkurrenz, teils aus Not
erfand man ein neues Schreibmaterial
für die Buchrollen: das Pergament
aus feiner Kälberhaut. Später wurde
auf dieser Basis das Pergamentpapier
entwickelt. Es wurden jedoch viel
ältere Pergamentreste gefunden.
Die
Akropolis von Pergamon wurde von den
lange Zeit regierenden Attaliden
nach dem Vorbild der Akropolis von
Athen umgebaut. Die Attaliden
regierten mit Weisheit und Güte.
Viele erhaltene Dokumente belegen,
dass die Attaliden das Wachstum der
Städte durch die Entsendung
erfahrener Handwerker und
Steuererlass unterstützten. Sie
beließen die griechischen Städte
ihres Territoriums in nomineller
Unabhängigkeit. Sie ließen
griechischen Kultheiligtümern wie
Delphi, Delos und Athen Geschenke
zukommen. Und sie besiegten die
eindringenden Kelten.
Die
Attaliden gehörten zu den loyalsten
Unterstützern Roms unter den
hellenistischen Nachfolgestaaten.
Für die Unterstützung gegen die
Seleukiden wurden sie mit den
ehemaligen seleukidischen Gebieten
in Kleinasien belohnt. Attalos III.
von Pergamon, der 133 v. Chr. ohne
Erben starb, vererbte Pergamon an
die Römer. Aus dem Königreich
Pergamon entstand so die römische
Provinz Asia.
Das
berühmteste antike Fundstück
befindet sich allerdings nicht hier,
sondern im Pergamon Museum in
Berlin. Der Pergamon-Altar.
Der heutige Reisende muß schon sehr
viel Phantasie aufbringen, sich den
Zeus-Altar oben auf der Akropolis
vorzustellen. Lediglich das
Fundament und die Basis einiger
Säulen erinnern noch daran.
Quelle:
Wikipedia u.a.
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