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Hattuscha liegt im Norden
von Zentralanatolien, am Nordrand Kappadokiens. Es herrscht ein
trockenes, kontinentales Klima. Die Vegetation ist heute karg und
weitgehend baumlos. Die Winter sind lang und kalt, die Sommer relativ
kurz und heiß. Das war aber nicht immer so. Früher herrschte ein
feuchteres Klima, durch das die Extreme von Hitze und Kälte geringer
ausfielen.
Die erste Besiedelungen in
der Umgebung von Hattuscha fanden im 6. Jahrtausend v. Chr. statt. Es
waren durchweg kleine Ansiedlungen. Ein solcher Weiler befand sich einst
auch auf der Spitze des Bergrückens von Büyükkaya. Dies ist die erste
Spur menschlicher Besiedlung im späteren Stadtgebiet von Hattuscha.
In der späten Frühbronzezeit begann eine dauerhafte Besiedelung des
Ortes durch die Hattier. Die Siedlung entwickelte sich im Verlaufe der
nun folgenden Mittleren Bronzezeit zu einem wichtigen Zentrum - so
wichtig, daß hier im 19./18. Jh. v. Chr. eine Handelsstation assyrischer
Kaufleute eingerichtet wurde.
Mit den assyrischen Händlern kam erstmals
die Schrift nach Anatolien. Kauf, Verkauf, Kredite und sonstige
Transaktionen wurden in akkadischer Keilschrift festgehalten. Und auf
den Tafeln ist auch der Name des Ortes überliefert: Er hieß damals noch
- oder schon - Hattusch.
Das Hoheitsgebiet der Hethiter erstreckte
sich in seiner Blütezeit im Süden bis an die nördlichste Provinz des
ägyptischen Pharaonenreiches. Um 1200/1180 v. Chr. wurde die Stadt
offensichtlich nach und nach aufgegeben. Der Niedergang des Hethitischen
Reiches führte zu einer Entmachtung der Stadt; sie verlor damit auch
ihre Rolle als politisches, wirtschaftliches und religiöses Zentrum.
Quelle:
Wikipedia u.a.
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