Man weiß aus der Geschichte recht wenig über
die Stadt. Gegründet
wurde sie, ebenso wie das in der Nähe liegende Antiochia
ad Cragum, von Antiochos IV. von Kommagene (38-72 n.
Chr.) Sie wurde nach seiner Tochter benannt, nachdem der
römische Kaiser Claudius ihm 41 n. Chr. die Kontrolle
über das "Rauhe Kilikien" anvertraut hatte. Inschriften
belegen noch heute, dass die Stadt durch erfolgreiche
Athleten berühmt wurde. Auch reiche und gebefreudige
Bürger trugen zum Ruhm der Stadt bei.
Die Reste Iotapes sind frei und
kostenlos zu besichtigen.
Es bereitet jedoch einige Mühen, sich durch das
teilweise dichte Gestrüpp zu arbeiten. Festes Schuhwerk
ist auf jeden Fall empfehlenswert. Auf der Landseite
bewacht der Hofhund des dort ansässigen Bauern das
Gelände. Er war aber durch energische Zurufe durchaus
bereit, uns als (ungebetene) Besucher zu akzeptieren.
Allzu viel blieb von der Stadt nicht übrig. Spärliche Reste der Hafenanlagen, Überbleibsel von Thermen, eine verfallene Basilika und die Nekropole sind noch erhalten.





