Kemer

 

Kemer wird heute fast ausschließlich durch den Tourismus geprägt.

Am Strand von Kemer reichen an vielen Stellen die Felsen des bis zu 3.000 Meter aufsteigenden Taurus-Gebirges bis ans Meer heran. In den Wintermonaten kann es dazu kommen, dass die Sonne schon um 16 Uhr hinter dem Taurus-Gebirge verschwindet. Eine Fußgängerzone mit vielen Geschäften führt vom Ortskern bis fast zum Strand.

Feinsandige Strände sucht man hier vergebens. Stattdessen dominiert ein Strand mit meist groben Kieseln und teilweise auch felsigen Stellen im Wasser.

In der Antike hieß der Ort Idyros und befand sich etwas südwestlich des heutigen Stadtzentrums, sowie nördlich der bedeutenden Handelsstadt Phaselis.

Um 1910 hieß Kemer noch Eski Köy (dt. das alte Dorf) und war von einer Sumpflandschaft mit Seen umgeben, die durch das Schmelzwasser des Gebirges entstanden sind. Die damaligen Bewohner erbauten in den Ausläufern des Gebirges eine 23 km lange Mauer aus Steinen, um sich vor den Überflutungen zu schützen. Wegen dieser Mauer wurde Eski Köy in Kemer (dt. Bogen oder Gürtel) umbenannt.

Bis in die 1960er Jahre war Kemer nur über den Seeweg zu erreichen. Nach 1980 wurde Kemer mit einer Landstraße angebunden und bekam von einer UNO-Organisation Geld, um den Ausbau von einem unbedeutenden Fischerdorf zu einer ausschließlich auf Tourismus ausgerichteten Kleinstadt zu beginnen. Heute gibt es in der Stadt Kemer zahllose große und kleine Hotels mit insgesamt über 50.000 Betten.

Quelle: Wikipedia

 

 

Fahren Sie, von Antalya kommend, Richtung Kumluca / Mugla. Kemer liegt ca. 50 km von Antalya entfernt an der Küstenstraße D400.

Weitere Fotos:

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