In der
Antike hieß der Ort Idyros und befand sich etwas
südwestlich des heutigen Stadtzentrums, sowie nördlich
der bedeutenden Handelsstadt Phaselis.
Um 1910
hieß Kemer noch Eski Köy (dt. das alte Dorf) und
war von einer Sumpflandschaft mit Seen umgeben, die
durch das Schmelzwasser des Gebirges entstanden sind.
Die damaligen Bewohner erbauten in den Ausläufern des
Gebirges eine 23 km lange Mauer aus Steinen, um sich vor
den Überflutungen zu schützen. Wegen dieser Mauer wurde
Eski Köy in Kemer (dt. Bogen oder Gürtel)
umbenannt.
Bis in
die 1960er Jahre war Kemer nur über den Seeweg zu
erreichen. Nach 1980 wurde Kemer mit einer Landstraße
angebunden und bekam von einer UNO-Organisation Geld, um
den Ausbau von einem unbedeutenden Fischerdorf zu einer
ausschließlich auf Tourismus ausgerichteten Kleinstadt
zu beginnen. Heute gibt es in der Stadt Kemer zahllose
große und kleine Hotels mit insgesamt über 50.000
Betten.