Reiseland Türkei

   
  Ionien

 

Koordinaten: 37°56'48.95"N 27°22'23.72"E

 
  Selçuk      
       
   
  Die Nachfolgesiedlung des antiken Ephesos  
   
     
 

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
  Die byzantinische Zitaldelle  
 

 

 
 

Der frühere Name des Ortes war Ayasoluk. 1914 erfolgte unter den Jungtürken die Umbenennung in Selçuk. Selçuk ist die Nachfolgesiedlung des antiken Ephesos.

Auf dem Hügel Ayasoluk befand sich die erste Siedlung von Ephesos, die im zweiten Jahrtausend v. Chr. von Karern und Lelegern bewohnt war. Nachdem im siebten Jahrhundert n. Chr. der Hafen von Ephesos zum wiederholten Mal verlandet und die Stadt durch Einfälle der Araber bedroht war, verlagerten die Byzantiner den Ort erneut auf das Gebiet um den Hügel, wo im sechsten Jahrhundert die Johanneskirche, einer der größten Sakralbauten des Byzantinischen Reiches, errichtet worden war.
Sie wurde im 6. Jahrhundert von Kaiser Justinian I. über dem vermutlichen Grab des Evangelisten Johannes errichtet und blieb bis ins 11. Jahrhundert mit ihrer prächtigen Marmorausstattung unversehrt. Für den 110 m langen, kreuzförmigen Bau und seine sechs Kuppeln wurde der Berg um eine künstliche Terrasse erweitert.

Auf dem oberen Plateau des Hügels befindet sich die byzantinisch-seldschukische Zitadelle von Selçuk. Das Baudatum der Festung lässt sich nicht exakt rekonstruieren, doch kann aus der Art des Mauerwerks auf eine Erstellung in byzantinischer Zeit, ebenfalls im sechsten Jahrhundert, geschlossen werden. Das Bauwerk wurde, wie auch die Stadt, später von den Seldschuken übernommen, die die Burg zu einer byzantinisch-seldschukischen Mischanlage umbauten.

1391 kam der Ort zum ersten Mal unter osmanische Herrschaft, ging aber wieder an die Mongolen verloren. 1425 wurde die Stadt endgültig Teil des Osmanischen Reiches.

In Selçuk befindet sich das Archäologische Museum, in dem die Funde aus den Ausgrabungen im nahe gelegenen Ephesos ausgestellt sind.
An manchen Häusern finden sich antike Reste, weil Teile von Selçuk aus Baumaterial von Ephesos errichtet wurden.

Am Ortsrand finden sich die geringen Reste des Tempels der Artemis von Ephesos, einst eines der sieben Weltwunder des Altertums. Am Nordosthang des Panayır Dağı liegt die Siebenschläferhöhle von Ephesos, etwa sieben Kilometer entfernt auf dem Bülbül Dağı findet man das Haus der Mutter Maria, das angebliche Sterbehaus der Mutter Maria.

Die Isabey-Moschee aus dem 14. Jahrhundert am Fuße des Ayasoluk besitzt ein schönes Stalaktitenportal, einen ruhigen Innenhof und einen stimmungsvollen Gebetssaal.
In der Nähe liegt die Ruine des Isabey-Hamams, eines Badehauses ebenfalls aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.

Quelle: Nach Wikipedia

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
  Das Aquädukt nach Ephesos  
     
 

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
 

Selçuk liegt an der Fernstraße D550 Aydın - Izmir, 3 km vom antiken Ephesos entfernt.

 
     
     
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