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Das antike Side liegt auf einer flachen Halbinsel mit Hafenanlagen an der Spitze. Antike Überlieferungen gehen davon aus, dass Side etwa im 7. Jh. v. Chr. gegründet
wurde. Die bedeutendsten Ruinen stammen aus der römischen Epoche, dem 2. und 3. Jahrhundert
n.Chr. Weitere bedeutende Bauten entstanden, als Side im 5. oder 6. Jahrhundert Bischofssitz wurde. Die Stadt wurde
vermutlich im 10. Jahrhundert verlassen. Ein Erdbeben zerstörte viele Bauwerke.
Quelle: Wikipedia
An Side spalten sich die
Gemüter. Für die Einen ist es das Urlaubsparadies schlechthin, für die
Anderen ist Side mit seinen negativen Begleiterscheinungen des
Massentourismus künstlich und abstoßend.
Side gibt es gleich
dreifach. Zum Einen das Side aus den Katalogen der Reiseveranstalter,
das es als solches gar nicht gibt. Gemeint ist der Landstreifen, der
sich von West nach Ost entlang der Küste zieht.
Ein Zweites Side, das es
so überall auf der Welt gibt. Gemeint ist das kommerzielle Side mit
seine negativen Begleiterscheinungen. Dieses Side hat nichts mehr mit
der eigentlichen Türkei zu tun.
Und dann gibt es noch das
antike Side, das all dies nun wirklich nicht verdient hat. Leider ist jenes Side,
das in der römischen Kaiserzeit zu den bedeutendsten Städten Kleinasiens
zählte, heute nur Kulisse des umsatzstärksten Handelszentrums für Souvenirs
an der türkischen Mittelmeerküste.
An die 100 Juweliergeschäfte, noch einmal so viele Teppich- und
Textilhändler sowie unzählige Restaurants und Pensionen verdienen ihr
Geld in Side-Dorf. Die meisten Urlauber kommen nur zum Einkaufsbummel
aus ihren Hotelpalästen in den umliegenden Ortschaften wie z.B. Kumköy,
Colaklı oder Sorgun und Titreyengöl. Wenn man aber in Side wohnt, kann man erleben,
dass es auch Ecken gibt, wo sich nicht alles ums Verkaufen dreht.
Trotz allem ist Side
wunderschön und bietet dem unvoreingenommenen Betrachter eine Fülle von
einmaligen Eindrücken.
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