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Der Van - See
(türkisch Van Gölü) ist mit einer Fläche von 3.740 km² der größte See
der Türkei. Seine Ausdehnung entspricht der siebenfachen Fläche des
Bodensees. Das Wasser des Sees ist stark alkalisch, seit der einstige
Abfluß des Sees durch den Vulkan Nemrut Dağı versperrt wurde. Der Vansee
wird durch Flüsse und Bäche aus den umliegenden, über 4.000 m hohen
Bergen gespeist. Allein die Verdunstung des Wassers sorgt für fast
gleichbleibenden Wasserstand.
Das Wasser des Sees ist reich an
Soda und anderen
Salzen, die zur Herstellung von
Waschmitteln gewonnen werden. Es gibt nur eine Fischart,
die in der Nähe der Flussmündungen im
Brackwasser leben kann. Rund um den See, der ein Alter
von 20.000 Jahren besitzt, befinden sich Obst- und
Getreideanbaugebiete. Die Stadt Van, am Ostufer des Sees
gelegen, ist gleichzeitig Hauptstadt der Provinz
Van.
Im südlichen Teil des
Sees, ca. 45 km von Van entfernt, nahe dem Ort Gefaş, liegt die Insel
Akdamar mit einem berühmten Beispiel armenischer Sakralkunst. Die „Kirche
zum Heiligen Kreuz“, erbaut zwischen 915
und
921 n. Chr. von dem Mönch Manuel, bildet den Rest einer von Gagik Artzruni, König von Vaspurkan, gebauten
Kloster- und Palastanlage. Die Außenwände der Kirche sind
reich mit
Reliefschnitzereien verziert, die viele bekannte
biblische Geschichten darstellen, wie z.B.
Adam und Eva,
Jona und der Wal oder
David gegen
Goliath.
25 km südlich der Stadt
Vab liegt Cavustepe, wie
die Festung Van eine Burg aus urartäischer Zeit. Cavustepe wurde in der Zeit von 760 - 730 v. Chr.
erbaut, aber bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. zerstört. Die Ausgrabungen
sind auch heute noch nicht abgeschlossen. Viele Ausgrabungsfunde sind heute im Museum von Van zu
besichtigen.
Quelle:
Wikipedia u.a.
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