Die
noch weitgehend hoch aufragenden römischen
Baureste auf dem Akropolishügel gruppieren sich
dreiseitig um einen rechteckigen Platz. An den
Langseiten im Westen und Osten wird er von lang
gezogenen Markthallen begrenzt. Der
östliche Bau ist 142 Meter lang, schließt am
Südende mit einer Exedra ab und endet im Norden
mit einem mächtigen, 15 Meter aufragenden
quadratischen Bau. An der Nordseite des Platzes
dominiert die zweigeschossige Fassade eines
Nymphaions, das vermutlich vom Aquädukt gespeist
wurde. Nischen für Skulpturen und vorgelagertes
Gesims für Säulen und Giebel zeugen für
ursprünglich prachtvolle Ausstattung. Das
dahinterliegende Gebäude an der Nordwestecke
diente wahrscheinlich als Buleuterion, also
Ratssaal.
Heute sind die Ruinen jedoch etwas restauriert und dienen als Touristenattraktion.

