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Lage und
Örtlichkeit Die Ruinen der antiken Stadt
Arykanda liegen ca. 35 km landeinwärts von der Küstenstadt Finike entfernt. Biegen Sie in Finike von der
Küstenstraße D400,
Richtung Elmalı,
auf die Nationalstraße D635
ab. Die Straße ist
seit 2006 / 2007 hervorragend ausgebaut. Am nördlichen
Ende des Dorfes Arif, an einem kleinen Wasserfall, führt rechts im spitzen Winkel die
ca. 1,5 km lange Zufahrtsstraße zu den Bergterrassen der
Ruinenstadt. Die Straße ist mit einem normalen PKW gut
zu befahren.
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Bergpanorama in Arykanda
copyright by @chim |
Das
Ruinenfeld ist eingebettet in die atemberaubende
Bergwelt des Taurusgebirges. Die Stadt liegt auf kleinen
Plateaus inmitten eines Steilhanges. Das Massiv des
Şahinkaya schützt die Stadt von der Bergseite. Wegen
dieser einzigartigen Lage war die Stadt bereits in der
Antike berühmt. Auch heute, weit über 2000 Jahre später,
lohnt die Besichtigung der Ruinen von Arykander schon
allein wegen der herrlichen Aussicht.
Geschichte der Stadt Die Stadt wurde
vermutlich bereits im 6. Jh. v. Chr. gegründet.
Münzfunde aus dem 5. Jh. v. Chr. belegen eine lange
Stadtgeschichte, jedoch taucht der Name der Stadt erst
in schriftlicher Form im 2. Jh. v. Chr. als Mitglied des
Lykischen Bundes auf. Wie Limyra gehörte Arykanda ab 43
n. Chr. zur römischen Provinz Lycia et Pamphilia. Aus
der römischen Epoche stammen auch die Meisten der heute
noch erhaltenen Bauwerke. Es ist überliefert, dass die
Arykander einen denkbar schlechten Ruf hatten. Sie
galten als vergnügungs- und verschwendungssüchtig und
waren in der Mehrzahl hoch verschuldet.
Das
Christentum fand früh Anhänger in der Stadt, diese
blieben aber auch vor der Christenverfolgung im 3. Jh.
nicht verschont. In byzantinischer Zeit wurde
Arykanda Bischofssitz. Die Stadt blieb bis zum 11.
Jahrhundert besiedelt. Warum die Stadt dann letztendlich
aufgegeben wurde ist nicht überliefert.
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