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Lage und
Örtlichkeit Phaselis
liegt ca. 53 km südwestlich von Antalya. Von
Antalya kommend, halten Sie sich auf der Nationalstraße
D400 Richtung Kemer
/ Kumluca. Etwa 10 km nach der Ortschaft Kiriş befindet
sich eine gut ausgeschilderte Zufahrt. (Braunes Schild,
links ab) Nach 2 km asphaltierter Straße erreichen Sie
den Parkplatz an den Resten des Aquäduktes von Phaselis.
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Der Parkplatz am Aquädukt |
Besichtigung
Phaselis liegt auf einer kleinen
Halbinsel am Fuße des
Taurusgebirges. Das wenige Hinterland ist
weitgehend sumpfig. Der besonderen Form verdankte
Phaselis seine einzigartige Bedeutung als Stadt mit
drei weitgehend natürlichen Häfen. Im großen
Nordhafen sind noch die antiken
Wellenbrecher zu erkennen. Dort führt auch der
auf rund 400 Metern gut erhaltene kaiserzeitliche
Aquädukt entlang zur Stadt.
Der so
genannte Stadthafen mit
seinen mächtigen Kaimauern ist heute eine beliebte
Badebucht. Von dort führt die über 20 Meter breite
Prachtstraße mit den bedeutenden römischen Bauten
beidseits zum Südhafen, der durch eine Mauer
geschützt ist. Auf der nordwestlichen Seite reihen
sich die drei Agoren (Marktplätze) aus den Zeiten
Hadrians, Domitians und der Spätantike aneinander.
Dort befinden sich auch Reste der Thermen und
byzantinische Ruinen. Auf der gegenüberliegenden
Südostseite hatte man das Stadttheater in Hanglage
errichtet. Die oberhalb gelegene
Akropolis von Phaselis zeigt noch Hausreste der
letzten Bewohner, die seit dem 7. Jahrhundert die
Stadt aufgegeben und sich auf dem Bergrücken
verschanzt hatten. Die übrigen Wohnviertel mit
Straßen und Häusern sind nahezu vollständig
abgetragen.
Geschichte der Stadt Die Stadt soll
den Quellen nach um 690 v. Chr. als rhodische Kolonie
gegründet worden sein. Sie gehörte ab etwa 550 v. Chr. lange
Zeit dem Perserreich an – eine Stellung, die für viele
kleinasiatische Griechenstädte kulturell und wirtschaftlich
wichtig war. Politisch wurde dies in Athen jedoch zum
Vorwand genommen, um die athenischen Aktivitäten des
Attischen Seebundes als antipersisches Kampfbündnis zu
tarnen. So wurde Phaselis im Jahre 469 v. Chr.
„zwangsbefreit“ und in den Seebund gezwungen – als blühende
Handelsstadt mit hohen Tributen in strategisch wichtiger
Lage ein bedeutender Zugewinn für Athen.
Nach 411 v. Chr.
abermals persisch, ergab sich Phaselis 333 v. Chr. Alexander
dem Großen. Während der Diadochenkriege zunächst ptolemäisch
(bis 197 v. Chr.), dann seleukidisch (bis 187 v. Chr.) wurde
es, obwohl Pamphylien zugehörig, unter römischer Herrschaft
bis etwa 100 v. Chr. dem Lykischen Bund eingegliedert. Der
starke Konkurrent Attaleia (Antalya) als Hafen- und
Handelsstadt brachte Phaselis einen ersten Niedergang, der
es Anfang des 1. Jahrhunderts v. Chr. gemeinsam mit Olympos
zu einem Schlupfloch kilikischer Seeräuber herunterkommen
ließ.
Unter Domitian,
Trajan und Hadrian wurde die in den Seeräuberkriegen
zerstörte Stadt Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr.
repräsentativ wieder aufgebaut und erlebte eine zweite
Blüte. Aus dieser Zeit stammen die meisten der heute
erhaltenen Ruinen. Von den späteren Einfällen der Piraten
und Araber in der Mitte des 7. Jahrhunderts erholte sich
Phaselis jedoch nie mehr, auch wenn es als byzantinischer
Flottenstützpunkt im 8. Jahrhundert vorübergehend noch
einmal wirtschaftlich aufstieg. Seit dem 10. Jahrhundert
diente es nur noch als Steinbruch für Antalya, das Material
für seine Befestigungen benötigte.
Quelle:
Wikipedia u.a.
Öffnungszeiten
(Stand 2007) Im Sommer täglich von 8 bis 19.00 Uhr, im Winter vom 8 bis 17.00 Uhr. Für die
Besichtigung sollten Sie ca. 1 Stunde (und mehr)
einplanen. Eintritt 10,00 YTL |