Antike Städte

   
  Antike Städte an der lykischen Küste

 

Koordinaten: 36°24'31.69"N 29°11'26.26"E
 
  Sidyma    
     
   
  Kaiser Augustus wurde hier gesund gepflegt  
   
     
 

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
  Die Vater/Sohn-Sarkophage  
     
 

Sie erreichen Sidyma aus Richtung Antalya/Kalkan kommend über die Nationalstraße D400. Beim Dorf Gölbent führt gleich nach einer langgezogenen Kurve links eine braun ausgeschilderte Straße nach Sidyma ab. Der weitere Weg ist ausgeschildert, allerdings ist an Abzweigungen Aufmerksamkeit erforderlich, da nicht alle Schilder gut sichtbar sind. Achten Sie auch auf die Ausschilderung nach Dodurga. Das ist das Dorf auf dem ehemaligen Stadtgebiet von Sidyma. An der Moschee können Sie gut parken und mit der Besichtigung beginnen.

 
   
   
   
   
   
     
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
  Sarkophage in der Ost-Nekropole  
     
 

Von Fethiye kommend fahren Sie erst auf der Nationalstraße D400, Richtung Antalya. Ca. einen Kilometer vor der Ortschaft Eşen zweigt rechts eine braun ausgeschilderte Straße nach Sidyma ab. Der weitere Weg ist ausgeschildert, allerdings ist an Abzweigungen Aufmerksamkeit erforderlich, da nicht alle Schilder gut sichtbar sind. Achten Sie auch auf die Ausschilderung nach Dodurga. Das ist das Dorf auf dem ehemaligen Stadtgebiet von Sidyma. An der Moschee können Sie gut parken und mit der Besichtigung beginnen.

 
   
   
     
 

Öffnungszeiten (Stand September  2013)
Das Gelände ist offen zugänglich. Es wird kein Eintritt erhoben.

 
   
     
 

Geschichte der Stadt
Sidyma war eine lykische Stadt, ca. 25 km Luftlinie von Fethiye und ca. 13 km Luftlinie von Xanthos entfernt.

Es ist wenig über die frühe Geschichte der Stadt bekannt.
Wie Münzen zeigen, gehörte sie offenbar im 5. Jh. v. Chr. dem Attischen Seebund an und war ab dem 2. Jh. v. Chr. Mitglied des Lykischen Bundes.
In byzantinischer Zeit wurde Sidyma Bischofssitz. Auf dieses Bistum geht das bis heute existierende Titularbistum Sidyma der römisch-katholischen Kirche zurück.

Die heute sichtbaren archäologischen Reste stammen weitgehend aus der römischen Kaiserzeit. Neben den Resten der Akropolis und des stark verschütteten und geschleiften Theaters sind zahlreiche Sarkophage, Hochgräber und einige Tempel erhalten. Von etlichen öffentlichen Bauten haben lediglich unscheinbare Fundamente die Zeit überdauert. Das sich heute auf dem ehemaligen Stadtgebiet befindliche Dorf Doduga wurde weitgehend unter Verwendung antiker Baumaterialien errichtet. So entstand auf den Ruinen der römischen Thermen unter Verwendung der antiken Bausubstanz die dörfliche Moschee und Koranschule.

Etliche Quellen berichten von einer überlieferten Geschichte:
Der spätere Kaiser des Oströmischen Reiches, Marcian Augustus, ( 450-457 n. Chr.) erkrankte nach einem Feldzug schwer und musste auf dem Marsch durch Lykien in Sidyma zurückgelassen werden.
Zwei Brüder nahmen ihn auf und pflegten ihn bis zu seiner vollständigen Genesung. Als Marcian Kaiser wurde, erinnerte er sich an Sidyma und die beiden Brüder und gab ihnen hohe Ämter innerhalb des Lykischen Bundes.

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
 

Plan der antiken Stadt Sidyma

Akropolis

  8  Grabbau mit Decke

2  byzantinische Festung

  9  Sarkophage

3  Stadtmauer 10  Thermen
4  Theater 11  römischer Tempel und Grabbau
5  Turm 12  Bäder
6  Ost-Nekropole 13  lykisches Pfeilergrab
7  Vater/Sohn-Sarkophage 14  Straße von/nach Dodurga