Urlaub an der türkischen Riviera

   
  Absolut sehenswert  
 
 
   
  Antalya  
   
   
  Die Perle an der türkischen Riviera  
   
     
   

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
 

Antalya, die Perle an der türkischen Riviera ist zweifellos die schönste und malerischste Stadt an der türkischen Südküste. Über 250 Sonnentage pro Jahr und das mediterrane Klima haben bei den Touristen aus aller Welt zur Beliebtheit dieser Stadt und der Region beigetragen.
Der typische Pauschaltourist wird die Stadt allenfalls im Rahmen einer Ausflugstour zu den Gold-, Silber-, Leder- und Teppich"manufakturen" kennenlernen. Und dann, wenn überhaupt, höchstens im Schnelldurchlauf Teile der malerischen Altstadt.

 
   
   
   
   
   
     
 

Dabei hat Antalya so unendlich viel mehr zu bieten. Die Stadt ist groß, sehr groß. Über 2 Millionen Einwohner teilen sich eine Fläche von 1.417 km². Aber .... so groß die Stadt auch ist, so grün ist sie auch. Die Mittelstreifen der vielen 4-spurigen Straßen sind meist liebevoll bepflanzt. Nahezu überall finden sich kleine, sorgsam gepflegte Parks, Spielplätze und Grünanlagen.

 
   
   
     
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
 

Weitgehend unter sich sind die Einheimischen auf den vielen Märkten und Basaren in den Außenbezirken der Stadt. Touristen sucht man hier vergebens, obwohl diese, sofern sie nicht in Massen auftreten, gern gesehen wären. Auf diesen Märkten werden neben Agrarprodukten aus dem Umland so gut wie alle Dinge des täglichen Lebens angeboten. Vom lebenden Küken über Kleidung, Tassen und Teller bis zum Kleiderbügel; das Angebot ist schier unerschöpflich.

 
   
   
   
   
     
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
 

Der Tünektepe

 
   
     
 

Vielleicht ist dem einen oder anderen Kemer-Urlauber auf dem Transfer das seltsame Gebilde auf dem Berg ganz am Ende der Ebene von Antalya, oberhalb des Zollhafens aufgefallen. Es ist das Drehrestaurant auf dem Tünektepe. Der Berg bildet mit rund 620 Metern Höhe den höchsten Punkt im Stadtgebiet.

 
   
   
 

Das schon etwas betagte Restaurant ist seit 2014 stillgelegt. Es machte innerhalb des vieleckigen Turmes ein Mal pro Stunde eine vollständige Umdrehung. Die Sicht auf das Meer, die Bucht von Antalya, das Hinterland und die schroffen Felsen des Taurusgebirges ist atemberaubend.

Derzeit wird das Restaurant zu einer Touristenattraktion ausgebaut. Neben der Marina soll ein Park entstehen. Von dort wird nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen eine Seilbahn zum neu errichteten Restaurant führen. Damit entfällt die gefährliche Anfahrt über die enge, 6 km lange Straße. Mit der Seilbahn, einem großzügig ausgelegten Restaurant und einer Aussichtsplattform dürfte der Tünektepe dann auch zu einen Anziehungspunkt für Touristen werden.

In einer Zeremonie sagte der Sekretär der Provinzverwaltung, Faruk Karaçay, das Projekt werde voraussichtlich im Mai 2017 abgeschlossen sein. Die Kosten werden sich auf rund 13 Millionen TL belaufen und werden sich in 5 Jahren amortisieren.
Mr. Karaçay gab detaillierte Informationen zum Projekt und erklärte:'' Das Seilbahn-System wird bis zu 1200 Personen pro Stunde befördern können. Die Kabinen werden für maximal 8 Personen ausgelegt. Die Fahrt wird zwischen 6-10 Minuten dauern.
Die Länge der Seilbahn wird zwischen der Tal- und Bergstation 1.685 Meter betragen, der Höhenunterschied  604 Meter.
In der neuen Anlage auf dem Berg wird es natürliche eine Terrasse, Cafeteria, Panorama-Terrassen, Ruhezonen, Kinderspielplatz und Stände geben an denen lokalen Produkte verkauft werden können.

 
   
     
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
  Archäologisches Museum Antalya  
   
     
  Das archäologische Museum (Museum = Müze) von Antalya ist das bedeutendste Museum an der türkischen Mittelmeerküste. Es zeigt in 13 Ausstellungsräumen auf über 7.000 Quadratmetern Funde aus ganz Pamphylien und Lykien. Es ist sowohl räumlich wie didaktisch hervorragend aufgebaut. Gezeigt werden neben dem Goldschatz der Byzantiner der Silberschatz von Aspendos und Side, gut erhaltene Stücke aus dem Neolithikum und der Bronzezeit, bis in die griechische, römische und die osmanische Zeit. Absolut sehenswert ist die Galerie der Götter aus Perge und die Galerie der Kaiser. Ebenso etliche aufwendig gestaltete Sarkophage, teils aus feinstem Marmor gefertigt.Im Museumsgarten sind die witterungsbeständigen Exponate, wie Sarkophage und Fragmente alter Friese u.ä. ausgestellt.  
   
   
   
   
   
   
   
   
     
  Wer sich für die antiken Städte in der Umgebung interessiert, der sollte sich die Zeit für einen Besuch im archäologischen Museum Antalya nehmen. Das Museum befindet sich am Ende der alten Straßenbahnlinie, Richtung Konyaaltı-Strand, gegenüber der Wendeschleife.  
   
   
     
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
 

Die Altstadt ( Kaleiçi)

 
   
     
 

Nehmen Sie sich mindestens einen halben Tag Zeit um sich die malerische Altstadt von Antalya anzuschauen. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Komplett zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt, wurden die noch in der 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts arg heruntergekommenen Häuser in den letzten Jahren unter strengen Auflagen liebevoll restauriert.
Vier der berühmtesten Wahrzeichen Antalyas befinden sich in der Altstadt: das Yivli Minare (geriffeltes Minarett) aus dem Jahr 1373, der weltweit bekannte Uhrenturm Saat Kulesi, das Hadrianstor und das auf den Fundamenten eines Serapis-Tempels aus dem 2. Jh. n. Chr. errichtete "abgebrochene" Minarett, das sogenannte Kesik Minare.

 
   
   
   
   
   
   
   
     
 

Antalya wurde um 158 v. Chr. von König Attalos II. von Pergamon gegründet. Nach ihm erhielt sie den Namen Attaleia. Die Stadt wurde nacheinander von Römern, Byzantinern und Seldschuken beherrscht. Ihre Blütezeit erreichte die Stadt unter den Römern. Aus dieser Zeit sind nur noch Bruchstücke der inneren und äußeren Stadtmauern wie auch das bekannte Hadrianstor an der Atatürk Caddesi erhalten, das einzige erhaltene Eingangstor zur antiken Stadt von Antalya und zum Hafen. Links und rechts vom Tor verlief die Stadtmauer.

 
   
   
   
   
   
     
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
  Das Tor wurde zu Ehren des Besuchs von Kaiser Hadrian im Jahre 130 n. Chr. errichtet. Auf vier Sockeln erbaut, mit 3 Torbögen und mit Ornamenten geschmückten Pfeilern kann man auf beiden Seiten keine Front ausmachen. Insgesamt hat das Objekt aber weniger den Charakter eines Stadttores, als mehr den eines römischen Triumphbogens.  
   
   
   
     
 

Malerische Gassen, Häuser mit vorspringende Balkonen, in teils uralte Baureste und über die Jahrhunderte erhalten gebliebene Stücke der Stadtmauer integrierte Läden und Restaurants, liebevoll begrünte Innenhöfe sowie schattige Teegärten machen den unverwechselbaren Reiz der Kaleiçi aus.

 
   
   
   
     
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
  Der Hafen  
   
     
 

Der in einer kleinen, kreisrunden Bucht gelegene Hafen von Antalya war bereits in hellenistischer Zeit ein Garant für den wirtschaftlichen Erfolg der Stadt und ihrem Umland. Heute, wirtschaftlich unbedeutend, rundet er das malerische Bild der Altstadt eindrucksvoll ab.

 
   
   
     
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
 

Unzählige Ausflugsboote warten auf Gäste, die eine gut zweistündige Tour entlang der Küste, meist zum Lara Wasserfall unternehmen wollen. Party-Boote mit lärmender Musik sind hier genau so anzutreffen wie Boote mit gesetzter akustischer Unterhaltung. Lohnenswert ist eine solche Fahrt auf das meist azurblaue Meer allemal.

 
   
   
   
     
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
  Die Temperaturen in Antalya  
   
     
 

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
  Die Geschichte Antalyas  
   
     
 

Die Gegend um Antalya, heute "Türkische Riviera genannt, wurde im 12. Jahrhundert vermutlich von Griechen aus dem niedergehenden Mykene besiedelt. Im 7. Jahrhundert von ionischen Griechen übernommen gehörte der Landstrich zum Reich der Lyder und gehörte ab 547 v. Chr nach deren Eroberung durch die Perser zum persischen Hoheitsgebiet. Die änderte sich erst, nachdem Alexander der Große 334 v. Chr. Kleinasien besetzte.

Antiker Überlieferung zurfolge wurde Antalya 159 oder 158 v. Chr. von König Attalos II., König von Pergamon gegründet. Nach ihm erhielt die Stadt ihren Namen .... Attaleia.
Nachdem Attalos III. sein Reich den Römern vererbte, zerfiel Pamphilien, wie der Landstrich inzwischen hieß, in eine Vielzahl von Herrschaften die sich der Piraterie zuwandten.
Erst der Heerführer Pompeius beendete 67 v. Chr. in die Herrschaft der Piraten.

Als bedeutendster Hafen der weiteren Umgebung erlebte Attaleia unter den Römern ihre Blütezeit. Der Apostel Paulus besuchte die Stadt vermutlich um das Jahr 48 n. Chr. Im Jahr 130 n. Chr. besuchte Kaiser Hadrian die Stadt, woran das Hadrianstor erinnert.

In byzantinischer Zeit war Antalya ein wichtiges christliches Zentrum und ein bedeutender Flottenstützpunkt. Um arabischen Angriffen Widerstand leisten zu können, wurde die Stadt, die seit römischer Zeit Mauern besaß, im 8. Jahrhundert neu befestigt. Im 11. Jahrhundert wurde die Stadt Sitz eines orthodoxen Bischofs. Während der Kreuzzüge wurde die Stadt vielfach zu einer Zwischenstation, 1149 flohen Kreuzfahrer hierher.

Die Stadt geriet 1426 unter osmanische Herrschaft, kam jedoch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts nie über den Status einer Landstadt hinaus. Dies hing mit der Verlagerung der Handelswege auf das Mittelmeer zusammen, während die Karawanen kaum mehr die Stadt berührten.
Am Ende des Ersten Weltkriegs erhielt Italien Zusagen über Gebietsgewinne in der Türkei, die auch Antalya betrafen. Diese Ansprüche wurden jedoch mit der Anerkennung der türkischen Republik hinfällig.